Lesen Sie unsere persönlichen und unabhängigen Erfahrungen rund um die Themen Hauskauf (Haus kaufen), Hausbau, Fertighaus, Massivhaus, Eigenheim, Wohnungen und Miete. Bitte beachten Sie: Alle Texte sind persönliche Ansichten, wir werden von keiner Baufirma kontrolliert!!!

Phase 1 - Raus aus der Miete

 

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Die einzelnen Phasen
unseres Hausbaus:

1: Raus aus der Miete
2: Musterhaus-Hype
3: Extras kosten Extra
4: Mini-Ausschreibung
5: Schnäppchen-Preise?
6: Alleine = verloren
7: Individualisierung
8: Hilfe von außen
9: Kreditinstitute
10: Verhandlungen und Abschluss
11: Hürde Lebensversicherung
12: Startschuß und Aushub
13: Heizung nicht überall?
(wird fortgesetzt...)

 

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Wie alles begann...

2003: Erneut ein Jahr in dem die Eigenheimzulage gestrichen werden sollte. Entsprechend laut suggerierten Werbetrommeln Land auf Land ab, doch anstelle Miete zu zahlen in die eigenen vier Wände zu investieren. Über Jahre waren wir resistent und liebten die Freiheit die einem die Mietwohnung bietet - schließlich sind Mieter weitestgehend ortsungebunden. Doch 2003 fiel die Werbung auch bei uns auf fruchtbaren Boden und der Gedanke an mietfreies Wohnen im Alter erschien uns immer verlockender.

Also studierten wir ab sofort intensiv die Immobilienteile der Zeitungen.

Unser erstes Objekt war schnell gefunden - ein Reihenmittelhaus in Hirschlanden (ein kleiner Ortsteil von Ditzingen, nah bei Stuttgart). Unserer erster Eindruck – wooow, so viel Räume und soooo viel Platz. Aber eben ein Haus zwischen zwei anderen Häusern. Und ob die Lärmisolierung halten würde, was der Verkäufer verspricht, bereitete uns doch größere Sorgen. Deshalb: Nicht gleich unterschreiben, es gibt ja schließlich auch Reihenendhäuser. Hier können maximal zwei Parteien akustisch aneinander geraten.

Auch hier hatten wir bald die ersten Termine und ein Objekt unserer vermeintlichen Begierde gefunden. Detailbesprechungen und Planungen folgten, aber auch sehr schnell das Drängen des Verkäufers auf Vertragunterzeichnung. Wir ließen es uns aber trotz angeblichem Zeitdruck nicht nehmen, die Verträge durch einen Anwalt prüfen zu lassen. Zum Glück...

Der Anwalt brachte es an den Tag.

Das böse Erwachen lies nicht lange auf sich warten. Was uns nämlich der Verkäufer nicht verraten hatte: Wir hätten gar kein eigenes Grundstück sondern wie bei einer Wohnung eine Grundstücksgemeinschaft. Eine Folge beispielsweise: Bei allem was am Haus angebracht wird, hätten wir unsere Nachbarn um Erlaubnis fragen müssen. Dies und Gespräche mit Käufern der anderen Grundstücke ließ uns wehmütig Abstand nehmen. Ein weiteres Objekt platzte. Es hätte schon viel eher platzen können, wenn der Verkäufer mit offenen Karten gespielt hätte.

Wenn Verkäufer Verkäufe verhindern

Wir machten noch einen dritten Anlauf. Wieder ein Reihenendhaus, und wieder kamen wir mit den Planungen gut voran und näherten uns einem Vertragsabschluß. Die Baubeschreibung war in diesem derartig oberflächlich formuliert, dass nahezu kein Material näher aufgeführt war. Der Bitte, diese dürftige Baubeschreibung detaillierter auszuführen, wurde mit den WOrten begegnet: "Das mache ich seit Jahren so und noch nie gab es Probleme. Sie müssen halt auch ein wenig Vertrauen haben!"
Hatten wir aber nicht.

Das war der Punkt, an dem wir von Bauträgern die „Schnauze“ wirklich voll hatten und uns auf die Suche nach einem Grundstück und einer Hausbaufirma machten...

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