Lesen Sie unsere persönlichen und unabhängigen Erfahrungen rund um die Themen Hauskauf (Haus kaufen), Hausbau, Fertighaus, Massivhaus, Eigenheim, Wohnungen und Miete. Bitte beachten Sie: Alle Texte sind persönliche Ansichten, wir werden von keiner Baufirma kontrolliert!!!

Phase 12 - Startschuß und Aushub der Baugrube

 

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Die einzelnen Phasen
unseres Hausbaus:

1: Raus aus der Miete
2: Musterhaus-Hype
3: Extras kosten Extra
4: Mini-Ausschreibung
5: Schnäppchen-Preise?
6: Alleine = verloren
7: Individualisierung
8: Hilfe von außen
9: Kreditinstitute
10: Verhandlungen und Abschluss
11: Hürde Lebensversicherung
12: Startschuß und Aushub
13: Heizung nicht überall?
(wird fortgesetzt...)

 

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Es darf gebuddelt werden - aber bitte nur mit Kostenvoranschlag.

Bereits im Vorfeld wurden wir vor explodierenden Kosten beim Aushub gewarnt. Viele Freunde, die bereits gebaut hatten, gaben uns den Tipp genügend Puffer für den Aushub, Kanal und Leitungen vorzusehen.

Wir bekamen auch den Tipp, wenn möglich, das Aushubmaterial in der Nähe zu lagern und später für das Verfüllen zu verwenden. Viele Unternehmen fahren wohl recht zügig den Aushub ab um hinterher wieder teures Material anzufahren. Leider nützte uns der Tipp nichts, da unser Aushubmaterial überwiegend aus Steinen bestand. So blieb uns leider nichts anderes übrig als einen Großteil abfahren zu lassen.

5.000 Euro Preisunterschied sind heftig...

Gewarnt, wollten wir es daher ganz genau wissen und holten bei örtlichen Aushubunternehmern Angebote ein. Mit einem Preisunterschied von 5.000 Euro hatten wir dabei aber nicht gerechnet und waren ziemlich verwirrt wie wir den Preisunterschied werten sollen: Vielleicht schätzt das teure Unternehmen den Aufwand ja realistischer ein? Aber was, wenn es auch hier hinterher noch mal teurer wird...

Zum Glück gibt es den Bauherrenschutzbund

Völlig unschlüssig haben wir daher mal wieder unseren Bauherrenberatern angerufen und um seine Einschätzung gebeten. Erfreulicherweise riet er uns zum günstigeren Anbieter, da der andere wohl viel zu viel reingepackt hatte und das ggf. aber auch versuchen würde abzurechnen. Bereits 5 Wochen später stellte sich die Entscheidung als richtig heraus, da der Anbieter mit dem horrenden Preis auch noch Insolvenz anmeldete.

...weitere Kosten ließen aber leider nicht lange auf sich warten:

In einem ausführlichen Baustellengespräch mit dem Bauleiter und dem Aushubunternehmer mussten wir leider feststellen, das noch weitere Arbeiten für den Aushubunternehmer anfallen würden. Trotz zieren des Aushubunternehmers - er hätte wohl gerne auf Stundenbasis abgerechnet - gaben wir erst nachdem der Kostenvoranschlag für die weiteren Arbeiten vorlag grünes Licht.

Mehrkosten trotz Kostenvoranschlag

Und auch bei uns kam was kommen musste - es musste viel mehr ausgehoben werden und zur Deponie abtransportiert werden als im Angebot geschätzt. Aber zumindest alle anderen Arbeiten waren preislich fixiert und wurden bisher auch laut Kostenvoranschlag abgerechnet.

Fazit: Auf jedem Fall genug finanziellen Puffer für die Erdarbeiten einplanen. Vieles lässt sich hier im Vorfeld einfach nicht klären und preislich fixieren.

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